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12-Tages-Tour nach Sardinien

von franz (Kommentare: 3)

Die Fähr-Buchungen und auch die Hotelbuchungen in der Hauptreisezeit erforderten eine frühe Organisation und Anmeldung zu dieser Tour. Schnell war auch die Obergrenze an Teilnehmern erreicht, die sich RC Thomas für dieses Vorhaben gesteckt hatte. Die Gruppe bestand aus Road-Captain Thomas mit Assistentin Gitta, Brigitte und Dietmar, Conny und Peter, Katharina und Manne, Gastfahrer Irmi und Helmut, Dieter und Franz. Kurz vor Antritt der Tour und nachdem wir umfangreich mit allen Infos darüber gefüttert wurden, richtet sich der Blick auf die Wettervorhersage: und die ist bis Bregenz nicht gerade das was wir als Start wollten doch dann bis Genua und bis Sardinien nur vom Allerfeinsten.

Und so kam es dann auch: bis zum Treffpunkt in Hörbranz Regen ! Schon ein paar Kilometer weiter an der Schweizer Grenze  kam aber dann die Sonne durch und die Regenkleidung konnte beim ersten Stopp abgelegt werden  Bis auf Höhe Mailand ging es zügig voran, dann würden wir durch einen brennenden LKW und Totalsperrung zu einer Zwangspause verdonnert  

Die ersten Bilder sind von der Abfahrt in Hörbranz und der Hafenausfahrt in Genua  

Auf dem Schiff hatten die meisten von uns eine Kabine gebucht, der Road-Captain mit seiner Assistentin machte es sich im Passagierbereich mit Isomatte und Schlafsack so gemütlich als möglich. Sie waren nicht allein, den auf jedem Stockwerk lagerten die Camper unter, neben und auf den Sitzen oder auch im Treppenhaus.

Das Hotel La Funtana war ok, das dazugehörige Restaurant mit seinen überhöhten Preisen, dem schlechten Service und dem arroganten Personal hatten wir nur einmal besucht. Was dazu führte, dass unser New-Member Manne, der diese Garagenbier-Runde aus Anlass seines Geburtstags spendierte, das teuerste Garagenbier war (ca. 270.- €) das ich im Chapter miterlebt hatte. Aber die Stimmung war riesig!  Die nächsten Tage verlagerten wir die durstige Runde nach den Ausfahrten auf die Straßenseite gegenüber in eine kleine Bar und für das Abendessen fanden wir im Ortskern guten Ersatz.

Nach den Tagen im Norden der Insel wechselten wir das Hotel und zogen in den Südwesten- nach Santa Maria Navarese- um.

Das wunderbare Hotel Nicoletta war unsere Bleibe für die restlichen Tage auf Sardienien und der Ort war über die SS125 zu erreichen. Also erstmal unzählige Kurven rauf und runter und dann ans Meer. Der kleine Ort hatte auch einige nette Restaurants die wir abwechselnd abends aufsuchten. Ein paar Bilder von unseren Menues sind natürlich auch dabei. Thomas schaffte es immer gerade noch rechtzeitig zum Garagenbier seine Tagestouren zu beenden, kein Wunder, ist er doch auch ein großer Fan des heimischen Ichnusa-Biers.

Von den Tagestouren kann ich nicht so viel berichten, die meisten boten mir zuviel "Aussicht" in die weite Welt (vor allem nach unten...) und so drehte ich kleinere Runden an der Küste entlang während meine Kollegen sich die schmalen Straßen (oder sollte man eher Wege sagen..?)  mit den Ziegen, Schafen und GS-Fahrern teilten.

Einen Ausflug in den Süden der Insel zum Harley-Händler nach Cagliari unternahmen wir auch, wieder mit einem tollen Streckenabschnitt an einem Flußtal entlang und Einkehr zum Americano oder Espresso.

Viel zu schnell vergingen die letzten Tage, es wurde Zeit auch mal einen Tag ein Meer einzulegen und an dem Abend verzichteten wir aufs Restaurant und machten Picknick im Pinienwald am Meer. Für die Rückfahrt nach Olbia hatten wir richtig viel Zeit, fuhren zuerst nochmal ein wenig auf Kurvenstraßen durchs Gebrige und dann noch mal zu einem Abschlussessen 50 km vor Olbia ans Meer. Adlerauge Manne hatte ein Strandrestaurant erspäht, nichts wie hin auch wenn die letzten Meter auf einer Sandstraße stattfanden.

Die Rückfahrt mit der Fähre erforderte zuerst wieder viel Geduld bis wir endlich an Bord durften. Schnell waren die Maschinen verzurrt und die Kabinen beleget. Peter organisierte die Ichnusa-Bier-Runde und dazu gab es bei einigen - wie schon auf der Hinfahrt- lauwarme Pasta. Genua erwartete uns mit hohen Temperaturen, bis wir aus der Stadt draußen waren durch viele kleine und größere Stau's konnten wir also nochmal viel Wärme speichern für die Rückfahrt. Erst kurz vor dem Bernardino-Tunnel wurde es frischer, es tropfte auch mal kurz aber das war's auch schon mit dem befürchteten Regen. Alle kamen trocken aber spät nachhause weil der Ferienende-Verkehr viele Stau's an der Grenze von der Schweiz nach Deutschland verursachte. Für den Großteil der Gruppe stand schon bei der Rückfahrt auf der Fähre fest: Das wird wiederholt !

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